Gemeinsam gestalten: Über mich und die ByAK-Wahl 2026
08.04.2026
Gemeinsam gestalten: Über mich und die ByAK-Wahl 2026
Architektur funktioniert nur im echten Austausch. Um Räume zu schaffen, die wirklich in unsere Städte passen, brauchen wir den Blick über den eigenen Tellerrand und eine enge Zusammenarbeit aller Disziplinen. Mein Ziel ist es, diesen Austausch aktiv zu fördern und die Wege für einen unkomplizierten, direkten Dialog spürbar zu vereinfachen. Genau dieser Wille, Kommunikation als Werkzeug für bessere Planung zu nutzen, ist mein Antrieb als Architektin, denn erst durch echte Synergien und gemeinsames Denken entstehen Lebensräume, die über das rein Funktionale hinausgehen, Menschen inspirieren und nachhaltig Wert schaffen.
Ein kleiner Einblick in meinen Weg
Nachdem ich wertvolle Erfahrungen in einem renommierten Büro in Starnberg sammeln durfte, habe ich im September 2025 den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und mein eigenes Büro gegründet. Doch mein Blick auf das Bauen wurde schon viel früher geprägt: Bevor ich in München Wurzeln schlug, konnte ich gemeinsam mit meinem Partner Projekte im Ausland begleiten.
Diese internationale Perspektive hat mich gelehrt, Architektur als ein flexibles, kulturell verwurzeltes Ganzes zu sehen. Ich habe gelernt, in verschiedenen Kontexten immer wieder neu zu denken und die gebaute Umwelt an die Gegebenheiten von Natur und Technik sowie an die sich wandelnden Bedürfnisse der Menschen anzupassen. Gerade in einer Zeit des globalen klimatischen und politischen Wandels ist es entscheidend, diese Transformation nicht nur zu verstehen, sondern sie aktiv mitzugestalten. Genau diesen Geist, offen für Neues zu sein und Architektur global wie lokal zugleich zu denken, möchte ich in meine Arbeit und mein Engagement in der Kammer einbringen.
Warum der bab?
Weil wir gemeinsam mehr erreichen.
Der bab (Liste 10) lebt genau diese Offenheit. Hier arbeiten Architekt:innen und Bauingenieur:innen auf Augenhöhe zusammen, ohne unnötige Hierarchien, dafür mit direktem Miteinander. Als junge Gründerin ist mir das besonders wichtig: Beim bab habe ich sofort fachlichen Rat und wertvolle Unterstützung erfahren. In einer Phase, in der Sichtbarkeit und der Zugang zu Aufträgen oft Hürden darstellen, gibt mir dieser Austausch den nötigen Rückhalt.
Der bab ist agil und schlagkräftig. Wir wälzen keine Bedenken, sondern suchen nach Lösungen: Wir diskutieren die aktuellen Herausforderungen unserer Branche offen und suchen aktiv nach Wegen, diese gemeinsam zu meistern. So hat der bab beispielsweise den »Gebäudetyp E« maßgeblich mit ins Leben gerufen und steht konsequent für das Prinzip »bau einfach«.
Unser Versprechen für 2026
Der bab sieht die ByAK als ‚unsere Kammer‘, die wir konsequent zukunftsfähig aufstellen, indem wir die Serviceleistungen gezielt ausbauen und an unsere tägliche Praxis anpassen. Das Versprechen für die kommende Wahlperiode ist deshalb klar: Der Verband wird seine Kontakte in Politik und Öffentlichkeit nutzen, um alle am Bau Tätigen aktiv zu unterstützen und als echter Rückhalt ohne bürokratischen Ballast für uns da zu sein.
Eure Stimme für unseren Berufsstand
Ob ihr eure Stimmen mir auf Platz 4 gebt oder meinen Kolleginnen und Kollegen auf der Liste 10, entscheidend ist, dass ihr eure Stimme nutzt. Jede Stimme für den bab ist eine Entscheidung für eine moderne, innovative und kooperative Kammer. Hier gibt es mehr dazu.
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01.09.2025
Alanguva Architekten, München Büro
Wir freuen uns sehr, die Eröffnung unseres Münchner Büros bekanntzugeben, einem Ort, an dem Architektur in lebendigem Austausch mit Kunst, Design und dem urbanen Leben entsteht.